Final Four in der 2. Bundesliga
Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern
(26.08.2026) Wenn am 05. September in Boizenburg das Final Four der 2. Judo-Bundesliga ausgetragen wird, richtet sich der Blick auf die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern e. V. Nach einer starken Saison wollen die besten Judoka des Landes den Heimvorteil nutzen und sich die Meisterschaft holen. Als Partner des Sports wünscht LOTTO Mecklenburg-Vorpommern viel Glück!
Auf der Judo-Matte geht es um weit mehr als Kraft und Technik – es ist eine Sportart, die auf Respekt, Disziplin und gegenseitiger Wertschätzung basiert. Das japanische Wort „Judo“ bedeutet übersetzt „der sanfte Weg“ und beschreibt eine Kampfkunst, bei der nicht rohe Gewalt, sondern Geschicklichkeit, Timing und taktisches Denken den Unterschied machen. Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitiger Respekt begleiten die Judoka dabei von der ersten Trainingseinheit bis in den Spitzensport.
Die besten Judoka des Landes
Genau diese Werte prägen auch die Frauen und Männer der Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern, kurz KGJMV. Hier vereinen sich die leistungsstärksten Judoka des Landes, um gemeinsam in den obersten Ligen Deutschlands anzutreten und sich mit den Besten zu messen. Die Wege zum Training sind oftmals weit, dennoch nehmen viele Athletinnen und Athleten lange Fahrten in Kauf, um gemeinsam zu trainieren, sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten und den Zusammenhalt zu stärken. Gerade das macht den Erfolg der Mannschaften aus – unterschiedliche Regionen, verschiedene Trainingsphilosophien und individuelle Stärken ergänzen sich zu einem leistungsstarken Team, das in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen hat, dass Mecklenburg-Vorpommern im deutschen Judosport ganz vorne mitmischen kann.
Dritter Titel im Blick
Die Männer der KGJMV starten in der 2. Bundesliga Nord-Ost und treffen dort auf traditionsreiche Mannschaften aus Berlin, Braunschweig, Hamburg und Ludwigsfelde. Schon vor Saisonbeginn war klar, dass sich die Liga auf einem sehr ausgeglichenen Niveau bewegt, die KGJMV jedoch um den Titel mitkämpfen wird. Nach vier Begegnungen steht die Mannschaft mit sechs Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und hat sich somit für die Final Four, der entscheidende Kampftag um den Titel, qualifiziert. Die Kampfbilanz von 34 gewonnenen zu 22 verlorenen Einzelkämpfen sowie eine Wertung von 313:212 sprechen für eine überzeugende Saison.
Die Saison begann im März direkt mit einem echten Krimi. Gegen Ludwigsfelde stand es nach den Einzelkämpfen 7:7, über die jeweilige Wertung setzte sich die KGJMV jedoch durch. Im Mai folgte vor heimischem Publikum ein souveräner 10:4-Erfolg gegen den Braunschweiger JC. Beim Auswärtskampf gegen die 2. Mannschaft des Hamburger Judo-Teams musste sich die Mannschaft mit 5:9 geschlagen geben, ehe sie am letzten Kampftag mit einem beeindruckenden 12:2 gegen die Berliner Kampfgemeinschaft ein deutliches Ausrufezeichen setzte.
Frauen in der Spitzengruppe
Auch die Frauen blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück. Die Frauen starten in der höchsten Liga Deutschlands, der 1. Bundesliga Nord-Ost, und messen sich mit starker Konkurrenz aus Leipzig, Sachsenwald, Berlin und Stade. Nach vier Begegnungen belegt das Team den zweiten Tabellenplatz hinter Leipzig. Der Saisonstart verlief nahezu optimal. Gegen die Berliner Kampfgemeinschaft gelang ein 8:6-Erfolg. Anschließend folgten zwei überzeugende 9:5-Siege gegen Stade und Sachsenwald. Erst gegen Tabellenführer Leipzig mussten sich die Judoka geschlagen geben. Mit einer Kampfbilanz von 29:27 und einer Gesamtwertung von 276:240 haben sie jedoch erneut bewiesen, dass sie zu den besten Teams Deutschlands zählen.
Saisonhöhepunkt in Boizenburg
Der große Höhepunkt für die Männer steht am 05. September in Boizenburg bevor. Dort werden in der Halle der Richard-Markmann-Straße 60 ab 12.30 Uhr die Finalkämpfe der 2. Bundesliga Nord-Ost ausgetragen. Der Eintritt ist frei. Im Halbfinale trifft die KGJMV auf Ludwigsfelde. Bereits das erste Duell der Saison endete mit einem hart umkämpften 7:7 und wurde nach Wertung entschieden – mit positivem Ausgang für die Judoka aus MV. Nun geht es um den Einzug ins Finale und die Chance, den dritten Titel der Vereinsgeschichte nach 2023 und 2025 zu gewinnen. Als Favorit auf den Gesamtsieg gilt zwar das Hamburger Judo-Team, dennoch hat die KGJMV in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass es jedes Team schlagen kann, wenn die Mannschaft in Bestbesetzung antritt.
Aushängeschild für den Judosport
Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern steht beispielhaft dafür, was durch Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsames Engagement entstehen kann. Sportlerinnen und Sportler aus dem gesamten Bundesland kommen zusammen und bündeln ihre Kräfte, um sich mit den besten Judoka und Teams Deutschlands zu messen. Gleichzeitig tragen sie die Werte des Judosports weit über die Wettkampf-Matte hinaus. Die erfolgreichen Platzierungen der Frauen und Männer zeigen, dass sich konsequente Arbeit, Zusammenhalt und Leidenschaft auszahlen. Mit den Finalkämpfen in Boizenburg wartet nun der nächste Höhepunkt – und der womöglich nächste große Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Weitere Informationen zu den besten Judoka des Landes finden Sie auf Instagram @judoteammv und auf Facebook @Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern.
Bild: Geduld ist eine Tugend – so auch bei den Judoka, die die Gegner genau beobachten und sich ihre nächsten Handlungen überlegen. © KGJMV e. V.