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Blick in Landartpark mit Kunstinstallationen

(01.10.2026) Neun Tage, mehr als hundert Orte und rund 500 Kunstschaffende: Beim landesweiten Kulturevent KUNST HEUTE können Interessierte vom 03. bis 11. Oktober in ganz Mecklenburg-Vorpommern zeitgenössische Kunst erleben und entdecken.

Bereits zum 19. Mal öffnen anlässlich des Events Ateliers, Galerien, Museen, Kunst- und Literaturhäuser, Schlösser, Kirchen sowie Skulpturenparks ihre Türen. Über das ganze Land verteilt entsteht ein vielfältiges Programm, um Kunst neu zu entdecken und unmittelbar mit den Menschen hinter den Werken in Kontakt zu kommen. Ausstellungen, Performances und Installationen gehören ebenso dazu wie Kunstaktionen, Führungen und persönliche Gespräche. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt zeitgenössischer Kunst. Damit schafft KUNST HEUTE Raum für neue Eindrücke, überraschende Perspektiven und einen offenen Austausch über Kunst und Gesellschaft.

Kunstrouten

Ins Leben gerufen wurde das Festival 2008 vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Mecklenburg-Vorpommern (BBK M-V) und dem Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine. Ihr gemeinsames Ziel: zeitgenössische Kunst sichtbar zu machen und Begegnungen zwischen Publikum und Kunstschaffenden zu ermöglichen.

Ein besonderer Schwerpunkt im diesjährigen Programm sind fünf Kunstrouten. Sie machen aus einzelnen Ausstellungsorten miteinander verbundene Entdeckungstouren und führen durch unterschiedliche Städte und Landschaften des Landes. Dabei geht es nicht nur darum, von einem Kunstort zum nächsten zu gelangen: Die Routen eröffnen die Möglichkeit, regionale Kunstszenen kennenzulernen, Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeitsräumen zu treffen und Kunst unmittelbar dort zu erleben, wo sie entsteht.

Von Rostock bis Plüschow

Mitten durch das urbane Kunstgeschehen führt die Kunstroute Rostock. Elf Standorte im Stadtzentrum und in der Kröpeliner Torvorstadt bilden gemeinsam eine abwechslungsreiche Route. Geführte Exkursionen am 04. und 10. Oktober ermöglichen es, die unterschiedlichen Stationen gemeinsam zu entdecken und dabei die Vielfalt der Rostocker Kunstszene kennenzulernen.

Bei der Exkursion Klein Warin/Kaarz stehen zwei außergewöhnliche Kunstorte im Mittelpunkt. Am Wochenende des 10. und 11. Oktobers führen individuelle Bustouren (nur mit Anmeldung) ab Rostock, Wismar oder Schwerin zur Galerie und zum Atelier von „wolkenbank kunst + räume“ in Klein Warin sowie zum Atelierhaus Kaarz. Die Route verbindet damit verschiedene Formen künstlerischer Präsentation und gibt Einblicke in Orte abseits klassischer Ausstellungsräume.

In Westmecklenburg startet die Kunsttour am Sonntag, 11. Oktober, um 14 Uhr am Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow. Von dort führt die Route weiter in die Ateliers von Felix Fugenzahn in Bobitz und Ingmar Bruhn in Dambeck. Die Verbindung von Bewegung, Landschaft und Atelierbesuchen macht die Tour zu einer besonderen Form der Kunstvermittlung.

Reise durch Kulturlandschaften

Die Kunstroute Aufbruch – Kunst, Kirche und Landschaft verbindet am Sonntag, 04. Oktober, von 10 bis 17 Uhr Kunst mit regionaler Geschichte und Landschaft. Die Rundtour führt von der Kirche Hohen Demzin über Görzhausen bis nach Röthelberg, wo eine Wanderung durch den Park Burg Schlitz angeboten wird. Kunst wird hier Teil einer Reise durch die Kulturlandschaft der Mecklenburgischen Schweiz.

Auch die Kunstroute Greifswald lädt zur gemeinsamen Entdeckung ein. Sie umfasst sieben Stationen und startet am Freitag, 09. Oktober, um 16 Uhr an der Studio Galerie Greifswald. Galerien und Ateliers werden dabei zu Stationen einer Route, die einen konzentrierten Einblick in die zeitgenössische Kunstszene der Universitäts- und Hansestadt ermöglicht.

Die fünf Kunstrouten zeigen beispielhaft, was KUNST HEUTE auszeichnet: Kunst verlässt ihre gewohnten Räume, verbindet Menschen und Orte und macht die kulturelle Vielfalt Mecklenburg-Vorpommerns auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie online unter www.kunstheute-mv.de.


Bild: Der Landartpark Port Gantenbeck bietet neue Installationen von Erik Rüffler. © Erik Rüffler