DSD fördert historische Glasfelder
GlücksSpirale unterstützt Denkmale
(19.05.2026) Wer GlücksSpirale spielt, tut Gutes für Sport, Denkmalschutz, die evangelische Landeskirche und soziale Projekte. Rund 28 Prozent der Einnahmen werden für gemeinnützige Zwecke eingesetzt. Ein Denkmal, welches von der Förderung profitiert, ist die Heiligen-Geist-Kirche in Wismar.
Gemeinnütziges Engagement wird bei der GlücksSpirale großgeschrieben: Jährlich fördert sie viele wertvolle Projekte, die der Gesellschaft zugutekommen. Neben der Freien Wohlfahrtspflege, dem Deutschen Olympischen Sportbund und der Landeskirche ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) einer der landesweiten Destinatäre, die regelmäßig Fördermittel für Gemeinwohlprojekte erhalten. Seit 1985 setzt sich die DSD, als größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland, für die Rettung bedrohter Baudenkmale ein. Über Erträge der GlücksSpirale unterstützt LOTTO Mecklenburg-Vorpommern die Arbeit der Stiftung bereits seit mehr als 30 Jahren. Im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz so 40 Denkmalen allein in Mecklenburg-Vorpommern helfen.
Glasfeld aus dem 15. Jahrhundert
In der Hansestadt Wismar befindet sich in einer kleinen Fußgängerzone die Heiligen-Geist-Kirche. Sobald das Eingangstor geöffnet wird, ist ein beeindruckendes und farbenfrohes Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, was einst auf einem Dachboden entdeckt und eingesetzt wurde. Doch die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen, sodass eine Vielzahl der Glasfelder ihren Ursprungston verloren haben oder ausgeblichen erscheinen. Zweckerträge der GlücksSpirale kommen nun der Restaurierung der mittelalterlichen Glasfelder in einer spezialisierten Werkstatt zugute, einschließlich Demontage, Konservierung und Wiedereinbau sowie Einbau einer neuen Schutzverglasung. Ergänzend erfolgen detaillierte Voruntersuchungen und eine wissenschaftliche Dokumentation des Bestands.
Heiligen-Geist-Kirche
Die Heiligen-Geist-Kirche wurde im 13. Jahrhundert in der Wismarer Altstadt als Hospital gebaut – 1326 folgte die Weihung des Hauptaltars der einschiffigen, spätgotischen Hallen- und Spitalkirche. Der Kirchensaal diente gleichzeitig als Gotteshaus, Klinik und Herberge. 1411 wurde ein neues Siechenhaus erbaut, 1699 stürzte bei der Explosion dreier nahegelegener Pulvertürme das gotische Tonnengewölbe der Kirche ein. Bei der Wiederherstellung veränderte man den Charakter des Raumes durch das Einziehen einer barocken und wunderschön bemalten Holzbalkendecke. Heute dient sie unter anderem als Spielstätte für die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen zu den Projekten der DSD erhalten Sie unter www.denkmalschutz.de.
Bild: Das imposante Fenster aus dem 15. Jahrhundert beeindruckt mit einer farbenfrohen Bildgestaltung. © LOTTO Mecklenburg-Vorpommern