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Plakatmotiv zum Festival Nordischer Klang

(21.04.2026) Kunst, Musik, Vielfalt: Vom 08. bis zum 17. Mai feiert der Nordische Klang in Greifswald sein 35. Jubiläum. Mit dabei sind etablierte Künstlerinnen und Künstler ebenso wie spannende neue Stimmen aus dem musikalischen Norden. LOTTO Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Festival als Partner der Kultur und gratuliert zum Jubiläum!

Vorhang auf für die Kulturszenen Nordeuropas: Jedes Jahr, pünktlich zum Maibeginn, zeigt sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald als kulturelles Zentrum des Nordens, wenn das renommierte Festival Nordischer Klang musikalische und künstlerische Erlebnisse schafft. Mit ihrer internationalen Ausstrahlung zieht die Veranstaltung Kunst- und Kulturschaffende aus ganz Nordeuropa an. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Island, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Estland präsentieren die beeindruckende Vielfalt ihrer Region. Zum 35. Jubiläum stehen die Färöer-Inseln gemeinsam mit Dänemark als Gastland im Mittelpunkt und laden dazu ein, die historischen Wurzeln beider Länder neu zu entdecken.

Gitte Hænning und jazzygold

Am 08. Mai wird das international renommierte Festival um 18 Uhr in der Greifswalder Stadthalle feierlich eröffnet, musikalisch eingerahmt von jazzygold mit Popklängen der Färöer. Fast nahtlos geht es um 20 Uhr in der Stadthalle mit der weit über Dänemark hinaus bekannten Sängerin Gitte Hænning weiter. Begleitet von Sebastian Weiss am Flügel und Andreas Lang am Kontrabass wird sie das Publikum mit ihren Jazz-, Pop- und Schlagerklängen begeistern – und wer weiß, vielleicht ist auch der eine oder andere dänische oder schwedische Song dabei.

Der Chor der Humboldt-Universität zu Berlin

In den Folgetagen erwartet das Publikum ein vielfältiges Programm mit rund 40 Veranstaltungen: Von Pop, Jazz und Groove über Folk bis hin zu barocker Musik ist an Nachmittagen und Abenden für unterschiedlichste musikalische Vorlieben gesorgt. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Filme, Lesungen, Ausstellungen und wissenschaftliche Beiträge in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald. Die musikalischen Höhepunkte des Nordischen Klangs zeigen eindrucksvoll die stilistische Vielfalt des Festivals und führen das Publikum durch ganz unterschiedliche Klangwelten Nordeuropas.

Am 09. Mai zeigt ein außergewöhnliches Duo im Dom St. Nikolai sein Können: Johan-Magnus Sjöberg und Hans Nilsson verbinden Orgel und Saxophon zu einem eindrucksvollen Dialog. Ihr Programm reicht von Originalkompositionen über Barock und Klassik bis hin zu Volksliedern und frei gestalteten Improvisationen. Am selben Abend lädt die Pop-Nacht im Kulturzentrum St. Spiritus zu einem Streifzug durch Soul und Urban Pop ein – mit den aufstrebenden Acts jazzygold und Wonders of Stevie, die ein besonderes Tributkonzert für Stevie Wonder präsentieren.

Am 11. Mai bringt das Duo Hedin & Meidell Folkklänge in die Aula der Universität. Mit Barockvioline und Nyckelharpa widmen sich die beiden Musizierenden alten schwedischen Tanz- und Liedtraditionen, die sie auf ihre ganz persönliche Weise lebendig neu interpretieren. Tags darauf, am 12. Mai, verwandelt sich St. Spiritus in eine turbulente Folk-Arena: Bei der Nacht "Tanzmusik und t(r)olle Tricks" sorgen Thalamus und Trolska Polska für ein ausgelassenes Spektakel, in dem Spielmannsklänge auf Weltmusikeinflüsse treffen.

Am 13. Mai richtet die Jazz-Nacht "Das andere Amerika" den Blick auf nordische Perspektiven des Jazz. Das Mårten Lundgren Quartet und das Kristin Korb Trio präsentieren im Kulturhaus STRAZE energiegeladene, fein arrangierte Programme zwischen Tradition und moderner Improvisation. Einen Tag später, am 14. Mai, widmet sich die Pianistin Tähe-Lee Liiv in ihrem Klavierrezital in der Aula der Universität der nordischen Klaviermusik. Ihre individuell kuratierten Programme kombinieren Werke zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten mit musikalischen Linien aus Barock, Klassik und Romantik. Mit Nordic Vibes am 15. Mai schlägt das Festival im STRAZE den Bogen zur Clubkultur: Hildá Länsman & Tuomas Norvio sowie RETI verbinden Soul, elektronischen Joik und urbane Beats zu einem ebenso kraftvollen wie atmosphärischen Abend.

Am 16. Mai kehrt der Nordische Klang in den Dom St. Nikolai zurück. Der Chor der Humboldt-Universität zu Berlin unter der Leitung des aus Parchim stammenden Carsten Schultze präsentiert A-capella-Werke vom 16. bis zum 21. Jahrhundert – ein klangvoller Abend, der die reiche nordische Chormusiktradition in den Mittelpunkt stellt. Das Abschlussfest am 16. Mai im STRAZE gestalten GiddyGang aus Norwegen und Inspector Spacetime aus Island, die das Finale mit melodischen, tanzbaren Sounds feiern. Am Sonntag, den 17. Mai, endet der Nordische Klang und verabschiedet sich für dieses Jahr mit einer Sonntagsführung und dem Film "Therapie für Wikinger".

Weitere Informationen zum Programm und Tickets finden Sie unter www.nordischerklang.de oder auf den Social Media-Plattformen @nordischerklang.


Bilder: Plakatmotiv des Festivals Nordischer Klang. © Wally Pruß / Der Chor der Humboldt-Universität zu Berlin präsentiert im Dom St. Nikolai A-capella-Werke vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. © Privat, Chor der Humboldt-Universität zu Berlin