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Die GlücksSpirale hat am 3. Dezember die Preise für die besten Beiträge beim bundesweiten Wettbewerb „GlücksSpirale Film Award 2018“ verliehen. Prämiert wurden bis zu 60 Sekunden lange Webclips rund um die Themen Glück, Gewinnen und GlücksSpirale.

Die Münchener Filmemacherin Katharina Kiesl lieferte die beste Antwort auf die Frage „Was ist eigentlich Glück?“. Der Protagonist ihres mit 7.500 Euro dotierten Siegerfilms ist „Dieter“, die Fleisch gewordene Lebensfreude von rund 130 Kilogramm Lebendgewicht. Als Hauptgewinner der Rentenlotterie wirft „Dieter“ am Ufer eines idyllischen Bergsees mit einem Urschrei seinen Bademantel von sich, lässt beim Sprint in Richtung Wasser den Holzsteg erzittern,
landet krachend im kühlen Nass und schwimmt in Richtung Endlosurlaub.
Begleitet von der Botschaft aus dem Off: „So lange, bis Dieter das Licht ausmacht.“

Platz zwei und 3.000 Euro gingen an den Dortmunder Holga Rosen. In seinem Clip bleibt eine junge Frau äußerst gelassen, obwohl ihr Bruder die sonntägliche Kaffeetafel bei Papa und Mama sprengt, weil er in spektakulären Bildern zum Werwolf mutiert. Warum die Schwester so entspannt ist? Als Antwort zieht sie ihr GlücksSpirale-Los aus der Tasche, denn der erzielte Rentengewinn „beruhigt ungemein.“

An den Drittplatzierten Matthis Waetzel aus Freiburg gingen 2.000 Euro Prämie für seinen Clip vom ehrgeizigen Basketballer, der im trostlosen Hochhausviertel alleine bis zum Morgengrauen einen erfolglosen Wurf an den anderen reiht, bis ihm schließlich sein Traumwurf gelingt. Mit der Botschaft „Denk dran. Nur du hast dein Glück in der Hand“ holte sich Waetzel auch den ersten Platz in der Kategorie „Heartbreaker“ (emotionalster Film).

Den „Querdenker“-Preis sicherte sich Matthias Landthaler. Der Düsseldorfer spielte mit dem Begriff „Chance“ und wählte eine Skisprungschanze mit dem Slogan „Jeder hat eine Schanze verdient“ als Szenerie.

Gina Potthoff aus Dortmund, die Siegerin des Online-Votings, komplettiert mit ihrem Beitrag im Comic-Stil die Reihe der Preisträger.

„Viele weitere Beiträge voller Humor, Esprit, Fantasie und Kreativität hätten ebenfalls Auszeichnungen verdient gehabt“, gab Friederike Sturm, die Federführerin der GlücksSpirale und Präsidentin von LOTTO Bayern, einen Einblick in die hohe Qualität der eingereichten Kurzfilme.

Die staatlichen Glücksspielunternehmen des Deutschen Lotto- und Totoblocks veranstalteten im Rahmen der GlücksSpirale den Wettbewerb, und riefen dabei talentierte Regisseure mit und ohne akademische Ausbildung zur Teilnahme auf.

Eine fachkundige Jury, die aus den Experten Philip Fricker (Regisseur und Autor), Regisseur Richard Höfler, Filmproduzent Felix Parson sowie Friederike Sturm bestand, kürte die Preisträger.

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